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Das Rückgrat der Automatisierung - Regale sind wichtig im Lager

Hagen, 17.04.2019

Kommen Regale in der Logistikdiskussion zu kurz? Regale sind besser als ihr Ruf!

Sie bilden das Rückgrat der modernen Logistik und sind buchstäblich die tragende Kraft im Lager und werden nicht nur aus Stahl, sondern in erster Linie aus Wissen gebaut.

Der komplexe Prozess der Planung im Vorfeld vieler Projekte wird leider nicht immer ausreichend bedacht. Hier spielen insbesondere Normen und Regeln eine sehr wichtige Rolle.

Die  Mitgliedsunternehmen im  Verband für Lagertechnik  und  Betriebseinrichtungen  e. V. (LBE) stellen sich den sehr hohen Sicherheitsstandards, die wir in Deutschland gewohnt sind, und verteidigen diese. Das ist auch eine Hauptaufgabe des Verbandes LBE, der mit der Begleitung bei Normenprojekten und der Ausbildung zum "Verbandsgeprüften Regalinspekteur" die Mitgliedsunternehmen maßgeblich unterstützt.

Das komplette Interview des „Materialfluss - Round Table Gesprächs“ können Sie über den nachstehenden Link erreichen.

https://www.materialfluss.de/meinung/materialfluss-round-table-das-rueckgrat--der-automatisierung.htm

Bautechnische Nachweise durch qualifizierte Tragwerksplaner

Hagen, 16.04.2019

In einem Workshop des Verbandes für Lagertechnik und Betriebseinrichtungen fand am 15. April 2019 in Hagen eine Informationsveranstaltung, referiert durch Rechtsanwalt Michael Halstenberg, Kopp-Assenmacher & Nusser Rechtsanwälte PartGmbB, statt, um die Hintergründe und Auswirkungen zur Erstellung bautechnischer Nachweise zu erläutern. In seinem Vortrag ging Herr Rechtsanwalt Halstenberg, neben Punkten wie Betreiberverantwortlichkeit, Rechtssystematik von Begrifflichkeiten und Genehmigungsverfahren, auch im Detail auf die Berechtigung zur Erstellung bautechnischer Nachweise ein; hier insbesondere auf die unterschiedlichen Anforderungen in den einzelnen Bundesländern.

Workshops des LBE greifen aktuelle Themen aus der Normung und Gesetzgebung auf und bieten damit den Mitgliedsunternehmen entscheidende Vorteile beim Verständnis bzw. bei der Umsetzung entsprechender Vorschriften.

LogiMAT 2019 – gefüllte Auftragsbücher, gefüllte Hallen

Hagen, 04.03.2019

Die diesjährige LogiMAT präsentierte sich vom 19. bis 21.02.2019 wieder als Treffpunkt der Branche und spiegelte,  auf Grund der ausgebuchten Messefläche,  die gute Geschäftslage in der Logistikbranche wider. Die Messe war bis zum letzten Quadratmeter ausgebucht. Es wurden auch Randflächen vermietet, um dem Ansturm gerecht zu werden – ein Indiz für die weiterhin positiven Aussichten in der Logistikbranche.

Was des einen Freud, ist des anderen Leid: ein Wachstum bei den Standgrößen war für einige Aussteller nicht möglich, da jeder Quadratmeter mit Ausstellungsflächen gefüllt war. Die LogiMAT gewinnt weiterhin an Popularität und Attraktivität. Teilnehmer und Besucher reisten auch in diesem Jahr, zum Teil aus Übersee an, um sich über die neuesten Produkte und Trends zu informieren und Kontakte zu knüpfen.

Die LogiMAT 2019 war eine rundum gelungene Veranstaltung für Aussteller und Besucher und platze förmlich aus allen Nähten.

Zwei neue Mitglieder im LBE

Hagen, 01.01.2019

Der LBE freut sich über seine beiden neuen Mitglieder, die Firma Multideck Stahlbauprodukte GmbH aus Saarbrücken und die Firma PAVOY GmbH Paul van Oyen aus Hillesheim, welche seit dem 01.01.2019 dem Verband angehören.

Die Firma Multideck Stahlbauprodukte ist deutsche Tochtergesellschaft der STOCKAM-ei und Hersteller von dynamischen Rollenbahnen und Spezialbühnen.

Die Firma PAVOY GmbH Paul van Oyen Betriebseinrichtungen stellt hochwertige Einrichtungen aus Stahl her und ist in der Vulkaneifel beheimatet.

Was passiert mit 40 Millionen Tonnen Elektroschrott weltweit?

Hagen, 11.12.2018

Nach Angaben der Vereinten Nationen fallen jährlich fast 40 Millionen Tonnen Elektroschrott an. In Deutschland finden sich pro Jahr 600 000 Tonnen Elektrogeräte im Abfall. Etwa ein Viertel dieser Menge wird illegal nach Afrika oder Asien exportiert, mit teils katastrophalen Folgen für die Umwelt.

Die Umweltschäden zu beseitigen und Elektroschrott als „Goldgrube“ zu verstehen, ist der Grund, warum gesetzliche Vorgaben die Wiederverwertung von Elektroaltgeräten fordern.

Der LBE informierte sich über die Anforderungen des Elektroaltgeräte-Gesetzes in einem Workshop, der über die WIB Service- und Verwaltungs GmbH zusammen mit der RENE AG durchgeführt wurde.

Im Workshop wurden nicht nur die grundsätzlichen Anforderungen des Elektroaltgeräte-Gesetzes erläutert, sondern es wurden auch die Vorschriften zur Registrierung, Produktklassen aber auch relevante Vertriebswege dargestellt.

Der Workshop fand großen Anklang und die Erkenntnisse aus dem Workshop werden für unterschiedliche, spezielle Produktbereiche in Folgeveranstaltungen detailliert vertieft.

Umsetzung der LBOs bzw. VVTB leicht gemacht

Hagen, 11.05.2018

In Zusammenarbeit mit Herr RA Michael Halstenberg, Kanzlei KOPP, ASSENMACHER & NUSSER, hat der Verband für Lagertechnik und Betriebseinrichtungen eine Checkliste erarbeitet, die die Anwendung und wichtige Fragepunkte in Bezug auf die Landesbauordnungen (LBOs) und Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmung (VVTB) erfasst.

Damit erhalten die Mitglieder ein leichtes und wichtiges Tool zur Unterstützung an die Hand.

Die Checkliste ist für Mitglieder im Downloadbereich abrufbar.

Neue Industriebaurichtlinie bringt Änderungen

Hagen, 05.04.2018

In einem ersten Schwerpunktworkshop am 21. März 2018 wurden in der Geschäftsstelle des Verbandes für Lagertechnik und Betriebseinrichtungen e. V. die Änderungen und Auswirkungen der neuen Industriebaurichtlinie (IndBauRL) durch den Referenten Herrn RA Michael Halstenberg, KOPP-ASSENMACHER & NUSSER, vermittelt.

RA Haltstenberg lieferte fundierte Einleitungen und Erläuterungen der Verwaltungsvorschriften und der Abhängigkeiten zwischen den Vorgaben und Umsetzungsvorschriften inklusive der Gültigkeit entsprechender Vorschriften.

„Erfolg (Werksvertrag) tritt ein, wenn das Bauvorhaben nutzbar abgeschlossen und der Vertrag erfüllt wird (Abnahme).“ Dieser Leitsatz macht deutlich, welche Planungsverantwortung bzw. Ausführungsverantwortung der Auftraggeber und Auftragnehmer haben. Die Frage, was im Detail dem Auftraggeber geschuldet wird, wurde genauso detailliert besprochen, wie Detailanforderungen, die die Eingruppierung von Regalen als bauliche Einrichtung bzw. Sonderbauten beschreiben.

Im Fazit lässt sich ableiten, dass generell bei jeder Regalplanung die Einbeziehung der Industriebaurichtlinie notwendig wird, um nicht nur die Gültigkeit zu prüfen, sondern auch ganz speziell die „Nichtgültigkeit“ der Richtlinie.

Unsere Mitglieder auf der LogiMAT

Hagen, 19.03.2018

Vom 13. bis 15.03.2018 fand die LogiMAT auf dem Messegelände Stuttgart statt. Die LogiMAT, Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozess-management, ist eine internationale Fachmesse, die einen vollständigen Marktüberblick und kompetente Wissensvermittlung bietet.

Auf 117.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zeigten 1.564 Aussteller aus knapp 40 Ländern ihr Produkt- und Lösungsspektrum für effiziente Prozesse in der Intralogistik und gaben 55.300 Fachbesuchern an den drei Messetagen einen guten Marktüberblick.

Wir fragten einige unsere Mitglieder nach ihren Highlights und Produkten auf der Messe.

Für Frau Susanne Stephanblome-Pöhler (oberstes Bild), Key Account Mangerin, Gebrüder Schulte GmbH & Co. KG, war das Highlight u. a. der Regalkonfigurator, den die Firma Schulte im letzten Jahr auf der LogiMAT implementiert hat. Dieser wurde weiterentwickelt und mit einem neuen Layout neu aufgesetzt. „Wir haben viel für unsere Händler gemacht, um da das Geschäft zu erweitern“, so Stephanblome-Pöhler. Kundennähe ist das große Thema bei der Firma Gebrüder Schulte.

Bei der Firma Dexion GmbH gab es zwei Highlights, so Arne Strehlke (zweites Bild von oben, rechts), Country Manager Germany. Zum einen hat die Firma Dexion seit Januar 2018 einen neuen Eigentümer, die Firma Convarri Steel Services aus Spanien, die die Constructor-Gruppe gekauft hat. Zum anderen wird die Automatisierung vorangetrieben. Dexion Convarri Material Handling zeigt Shuttlesysteme, das verfahrbare Regal MOVO und Liftregale. „Ganz wichtig bei den Liftregalen ist das batch packing“, sagt Strehlke, „so dass man einen Auftrag von verschiedenen Artikeln zusammen kommissionieren kann.“

„Die Dinzl-Unternehmensgruppe ist ein Vollsortimenter, deren Bestreben dahin geht, alle Bereiche in einem modernen Unternehmen abdecken zu können“, erklärt Johann Kellner (drittes Bild von oben, zweiter von rechts), Werksleiter bei der Dinzl Ordnungstechnik GmbH. Mit einem umfangreichen Produktportfolio deckt die Unternehmensgruppe die komplette Bandbreite ab und ist auch bei Sonderlösungen der richtige Ansprechpartner, so Kellner.

„Das Highlight dieser Messe ist wie immer unser Komplettangebot an Produkten“, sagt Dr. Joachim Tippke (unterstes Bild, links), Geschäftsführer der Gemac Lagertechnik + Trennwand GmbH, und erklärt, dass Gemac in Sachen Lagertechnik und Raumsysteme Komplettanbieter für alle Industrie- und Endkunden ist, die Interesse an solchen Einrichtungen haben. „Marktführend sind wir im Bereich der Raumsysteme, wo wir Neuentwicklungen präsentieren. Diese Produkte sind z. B. auch im Büro einsetzbar.“ Gemac sieht sich als zuverlässiger Anbieter aus Deutschland, bei dem auf Qualität und Souveränität gesetzt werden kann.

Weitere Informationen zu all unseren Mitgliedern und deren Produkte finden Sie unter dem Mitgliederverzeichnis

Impulsvortrag „Änderungen des Bauvertragsrechtes“

Hagen, 12.03.2018

Zusammen mit den Experten aus dem Industrieverband Tore Türen Zargen e. V. (ttz), Bundesverband Antriebs- und Steuerungstechnik. Tore e. V. (BAS.T) und Fachverband Türautomation e. V. (FTA) fand am 8. März 2018 im Rahmen eines Impulsvortrages zum Thema „Änderungen des Bauvertragsrechts“ beim Verband für Lagertechnik und Betriebseinrichtungen e. V. (LBE) in Hagen eine Informationsveranstaltung statt, die die kommenden Änderungen aufzeigte und auf „Stolperfallen“ bei der Umsetzung der neuen gesetzlichen Vorgaben hinwies.

Das Thema, referiert durch Herrn Rechtsanwalt Michael Halstenberg, Ministerialdirektor a.D., Kopp-Assenmacher & Nusser, wurde von den Teilnehmern mit großem Interesse verfolgt und führte zu zahlreichen Diskussionen, um die Folgen von Gesetzesvorgaben und entsprechenden Formulierungen zu verstehen und auf die einzelnen Gewerke zu übertragen.

Auch wenn es das Ziel des Impulsvortrages war, das Thema erst einmal voll umfänglich darzustellen, wurden doch auch Details herausgearbeitet, z. B. dass die VOB B aufgrund der neuen gesetzlichen Vorgaben keine Privilegierung mehr erfährt und damit in der „Anwendung“ nicht mehr „sicher“ ist. Neben der detaillierten Erläuterung der Zuständigkeit der Landgerichte oder sogenannter Spezialspruchkörper wurden auch die Rechte und Pflichten der einzelnen, am Bauwerk beteiligten, Parteien eindeutig erläutert.

Stichworte wie Rügepflichten, Rückgriff in Bezug auf Einbau-/Ausbaukosten, Abschlagszahlungen oder Feststellung des sogenannten Leistungsstandes waren nur einige wenige Punkte, die angesprochen wurden.

Der Impulsvortrag fand großen Zuspruch bei den Teilnehmern und von Seiten der Verbands-Geschäftsstelle wurde darauf hingewiesen, dass die nun vermittelten Grundlagen in weiteren Workshops produktspezifisch vertieft werden können, was von den einzelnen teilnehmenden Mitgliedsverbänden sehr begrüßt wurde.

Dieses umfängliche Thema zeigt, dass es notwendig ist, „am Ball zu bleiben“ und die Einflüsse und Umsetzung entsprechender neuer Gesetze genau kennen und einschätzen zu können.

In diesem Sinne wird eine Fortsetzung des Themas sicher erfolgen…